In Leverkusen werden mehr Menschen mit psychischen Problemen stationär behandelt

Fast 6 Prozent mehr wurden 2022 in Leverkusen stationär behandelt. Die Anzahl weiblicher Patienten ist sogar um 11 Prozent gestiegen. 

In Leverkusen werden mehr Menschen mit psychischen Problemen stationär behandelt0© Pixabay

Eine der ersten Anlaufstellen in Leverkusen für Menschen, die stationäre psychische Unterstützung brauchen, ist die LVR Landesklinik. Die hat früher fast alle stationären Behandlungen in Langenfeld angeboten – seit 2022 gibt es aber auch ein Behandlungszentrum in Leverkusen. Damit habe man eine Unterversorgung behoben, so der Chefarzt der Psychiatrie. Der Anstieg der Zahlen zeige in erster Linie, dass nun mehr Menschen Hilfe bekommen können. Die hohe Anzahl an weiblichen Patienten könnte darauf zurückgehen, dass in Leverkusen vor allem affektive Störungen behandelt werden, zum Beispiel Depressionen und Angststörungen. Die kommen bei Frauen häufiger vor als bei Männern, das zeigen auch aktuelle Zahlen der Landesstatistiker.

Weitere Meldungen aus Leverkusen

Weniger Verkehrstote in Leverkusen

Suchthilfe Leverkusen zu Cannabis-Legalisierung

Abfindungen für Leverkusener Bayer-Mitarbeiter

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *